02
Mrz
10

Messefahrt 2010

Messefahrt 2010

01
Feb
10

Benefitz-Konzert für Haiti

14
Dez
09

So War’s – Christmasrock 2009 in Bildern

25
Nov
09

Christmas Rock 2009 12.12.2009 in der Aula

11
Mrz
09

On the road again – Auf in den Süden

Der MPS organisiert erneut zusammen mit dem Verein “Rock und Kultur” aus Osterode eine Fahrt zur Musikmesse nach Frankfurt. Details findet Ihr hier :

http://www.rockundkultur.de/

29
Dez
08

Der MPS wünsch Allen ein rockiges 2009

23
Dez
08

Bildersturm – so war der ChristmasRock 08

19
Dez
08

Santa Claus goes Iron Man – Heavy Christmas to everyone

Um 18:30 Uhr öffneten sich die Tore und man war allgemein gespannt wieviele Anhänger der rockigen Weihnacht sich einfinden würden. Die ersten Menschentrauben waren auch schon sehr bald erkennbar, allerdings betrat man nur sehr zögerlich die noch leere Aula. Diese anfängliche Zurückhaltung wurde aber schon sehr bald überwunden und durch den Drang nach etwas Kühlem Hellen überflügelt. Die Theke war diesmal erstmalig direkt in der Aula, also im Mittelpunkt, platziert, so das ausser für die Zigarette danach oder den Flüssigkeitsablass zwischendurch die Halle nicht mehr verlassen werden musste.

Gegen 19:00 Uhr war die Halle schon gut gefüllt. Es sah so aus als ob die erste Band eine große Schar Anhänger im Schlepp hatten. So war für einen pünktlichen Start alles getan und es konnte pünktlich um viertel 8 mit der ersten Band beginnen:

Ollie gab mit einer kurzen Ansprache den Startschuß für den Christmasrock 2008 und dann eröffnete Crying Sun den Reigen. Schon bei den ersten Tönen war die Richtung klar. Die Coversongs und der satte Sound waren genau nach dem Geschmack des Publikums. Jede einzelne Nummer wurde mit großem Beifall belohnt und nahm der Band schon sehr bald die anfängliche Nervosität, so das die Newcomer sich schnell an die große Bühne und das immer zahlreicher werdende Publikum gewöhnt hatten. Schon nach dem 2ten Song war nicht mehr zu erkennen, das hier der Nachwuchs bei der Arbeit war. Mit einem stimmungsvollen „Knocking on Heavens door”  und eingehüllt durch ein passende Beleuchtung waren die Weichen gestellt für den ersten eigenen Song der Band.. Das Teil passte sich optimal in den gesamten Set ein und man kann sagen, das Fremd- und Eigenkreationen aus einem Guß waren. Los Jungs, wir sind gespannt auf weitere Songs aus der eigenen Werkstatt. Die Jungs spielten sich souverän durch ihren 45minütigen Set um sich mit einem furiosen „Narcotic” vom Publikum zu verabschieden. Pustekuchen. Ohne Zugabe durfte Crying Sun nicht von der Bühne. Offensichtlich überrascht von dem großen Zuspruch wurde erneut „Knocking on heavens door” angestimmt um dann wieder kräftig beklatscht zu werden. Man sah den Jungs an, das sie gerne noch mehr gespielt hätten, aber der Zeitplan ließ leider keine weiteren Zugaben zu.

Die Umbauzeiten waren extrem verkürzt, da alle Bands zugestimmt hatten mit einer nahezu unveränderten Backline inkl. Drumkit zu fahren. Danke dafür noch einmal an dieser Stelle. So war es möglich gemäß Zeitplan, nahezu pünktlich um 20:15 die zweite Band anzukündigen.

Furios wie gewohnt waren Exit Inside sofort präsent und arbeiteten ab dem ersten Ton nur nach vorne. Der Spaß an der Sache  war zu jeder Sekunde spürbar und wurde im weiteren Verlauf auch noch einmal ausdrücklich seitens der Band erklärt.

Was soll man noch schreiben zu einer Band die im Prinzip permanent auf der Bühne ackert und so eine Routine hat die auch kleinere Tücken souverän meistert. Z.B. das der Gittarist ohne zu murren während einiger Stücke permanent an seinen Fußtretern zu werkeln hatte (Ich hätte das Teil spätestens nach dem 2ten mal mit einem gezielten Volley von der Bühne gekickt) und trotzdem weiterrockt als ob nichts wäre. Das Rund ist gut gefüllt währen Exit Inside ihr Set durchziehen. Offensichtlich haben die Gewinner des Bandkontests vom Freitag in Salzgitter eine ordentliche Ladung an Fans im Schlepptau,  die dann auch vom Sänger zwischen den Liedern ausgiebig beplaudert wurden. Eine gezielte Zerstörungsorgie, die der eigens dafür gebastelten Adventskerz-Attrappe galt, zeigte, das sich der gute alte destruktive Geist a ‘la The Who auch in die New Rock Generation herüber gerettet hat. Allerdings ist man jetzt klüger und haut nicht mehr das eigene Arbeitsgerät in Schutt und Asche. Auch haut man nicht selber sondern lässt hauen. Sehr ökonomisch. Nach einer lautstark geforderten Zugabe waren dann nach ca 50 Minuten Band und Publikum zufrieden und unterwarfen sich ebenfalls dem Timing des Abends.

Ab jetzt begann der härtere Teil des Abends. BlackList Ltd. aus Goslar stürmten die Bühne. Die Herren in schwarz machten von Anfang an deutlich wo die Richtung hinging Hart, härter am härtesten schoben sie ihren Gitarrensound durch die Boxen. Die zuvor von Ollie bei der erneuten Ansage an die Bühne geströmten Zuschauer wussten offensichtlich genau was sie erwartete. Wohl dem der langes Hauphaar sein eigen nannte, den jetzt wurde geschüttelt was das Zeug hielt. Jedenfalls am Anfang, denn schon bald setzte sich das Publikum in Bewegung und pogte wie besessen immer angefeuert durch den aggressiven Sound von  BlackList Ltd. Dieses war dann wohl die erste Band des Abends der wir ein erhöhten Reinigungsbedarf vor der Bühne zu verdanken haben :-) . Auf dem Parkett vor der Bühne waren Milliarden von schwarzen Bremsspuren. Sowas passiert weder beim Discofox noch beim zünftigen  Schuhplattler. Dies sind Spuren exzessivem Headbangern’s mit allem Drum und Dran. Aber das nur am Rande. Die Band aus Goslar die auch schon auf internationalen Bühnen große Erfolge verbuchen konnte spielte sich durch das Repertoire ihrer Tonträger und hatte schließlich ein Herz für die ausgelaugten Fans vor der Bühne. Es wurde nicht erst gewartet bis aus erschöpften Mündern mühevoll die Zugaberufe erklungen sind. Man machte, auch erneut dem Zeitplan genügend, die Zugabe gleich im Anschluss. Nach einer knappen Stunde war Blacklist Ltd  mit ihrem kraftvollen Set am Ende und ließen erschöpfte aber begeisterte Fans zurück.

Vom Nordosten des Harzes wieder zurück an die westlichen Ausläufer des selben. Mit Cast in Silence aus Osterode stand die nächste Gastband auf dem Line-Up. Die generelle Richtung der Band ist ebenfalls die harte Gangart, allerdings ist der Gesang und die Melodieführung nicht ganz so extrem wie bei den Kollegen aus Goslar. Die gutgelaunten Musiker zogen eine starke Show ab und nutzten die weite der Bühne für ihre mitreißende Performance voll aus.  Das in der Pause ausgeruhte Publikum war dann auch schnell wieder am Ball um für den Set eine wirkungsvolle Kulisse abzuliefern. Aufgepeitscht durch die Musik der Band und den saustark agierenden Frontman, der zu jeder Zeit die Kontrolle über Band und Publikum hatte wurde auch seitens des Publikum die nächste Ebene erklommen. Stage Diving. Ich bin mir nicht sicher ob wir das schon mal beim CR hatten, diesmal war es jedenfalls soweit. Nej Kinners, ihr tut euch noch weh – ich kann gar nicht hinssehen .

Nach einer runden Stunde wollte sich Cast in Silence mit einer coolen Version von „Voyage, Voyage” verabschieden und bewies damit ein sicheres Händchen für Timing. Dank dieses Heavy Gassenhauers durfte die Band erst nach einer lautstark geforderten Zugabe die Bühne verlassen.

Fünf Freunde sollt Ihr sein, bzw. 5 Bands. Das bedeutete aber auch, das mit Loraine nun die zeitlich gesehen letzte Band des Line-Ups auf der Bühne erwartet wurde. Die MPS Lokal-Matadoren  wurden schon von zahlreichen Gästen herbeigesehnt. Jetzt muß man wissen, das die Musiker dieser Band nicht erst jetzt zum Auftritt in Aktion treten. Bereits seit Wochen schon sind die emsigen Metaller dabei mit einer Hand Unermüdlicher unter der Rudelführung von Ollie diese ganze Geschichte zu organisieren. Bis kurz vor Gig waren die Musiker noch an Kasse, Security etc eingebunden. Nach dem Motto : „Eben noch an der Würstchentheke und jetzt schon auf der Showbühne.” Gingen die Jungs auch gleich in die Vollen. Gut 80 Minuten Vollgas mit einer energiegeladenen Bühnenshow, zeigten eindeutig das einen gestandenen Rockinger aus Seesen  nichts, aber auch gar nichts in die Knie zwingen kann.  Das Posing, was zum Teil zwar in hockender Stellung durchgezogen wurde, war dann auch nicht etwa Zeichen von schwächelnder Kondition, sondern genreübliche Gestik und Teil einer professionellen Heavy Inszenierung. Das haben die Jungs voll drauf. Optik und Sound aus einem Guss. Die Musik als Mischung aus Metal Grooves und melodischen Instrumentalpassagen war so ganz die Richtung der Gäste die erneute Haare und Körper fliegen ließen. Die Performance gipfelt dann schließlich zu einer Oben Ohne Show der Akteure, das man sich als Zuschauer ärgert, das dort keine Girlsgroup agiert. Schade :-( . Egal. Das Publikum ist trotz später Stunde aus dem Häuschen und obwohl wir die Zeitliche Schallmauer von 24:00 Uhr schon weit überschritten haben, darf Loraine erst nach mehreren Zugaben erschöpft und glücklich von der Bühne. 

Die Fotos werden am Wochenende folgen

15
Dez
08

Christmas Rock, the next generation – Die Wege des Rock sind unerforschlich

Nachdem sich der Pulverdampf verzogen hat, ist es an der Zeit sich einerseits noch mal kollektiv auf die Schultern zu hauen und sich andererseits zu fragen: „Verdammt noch mal, warum ging das eigentlich so geil ab ?!?” Letzteres ist klar, aber dazu ausführlich etwas später.

Im Vorfeld erhob sich ja an verschiedenen Stellen ein Wehklagen, was denn der neue Vorstand aus dem etablierten MPS-Schlachtschiff „Christmas Rock” machen würde. Es gab eigentlich nur  die Meinungen : a) Mit Volldampf gegen den Eisberg, wie einst der DeCaprio Kutter oder aber  b) Tote Hose mit anschließenden tief-roten Zahlen im MPS Kassenbuch. Klar, der CR war ein Jahr ausgefallen. Auch haben sich die laufenden Fix-Kosten mittlerweile drastisch erhöht (Die Gema hat von der Finanzkrise offensichtlich noch nichts gehört), aber gerade wegen dieser  härteren  Rahmenbedingungen, wollte der MPS gerade diese Auftritts-Möglichkeit wiederbeleben und zwar zu folgenden Bedingungen:

  • Die Angelegenheit darf die Kasse nicht zu sehr strapazieren (Wir sind nicht knauserich, wir haben schlicht keine Kohle ! … noch nicht !!!)
  • Es sollen so viele MPS Bands wie möglich spielen  (Darum geht schließlich, oder ?!?)
  • Es soll auch Bands aus der Gegend ein Podium gegeben werden (Die Mischung macht’s  und  eine Hand wäscht die Andere – you know)
  • An Anlage und Licht wird nicht gespart (Jungs, ich hoffe Ihr hattet einen guten Band-Fotographen am Start. Fette Fotos vom Set kommen erfahrungsgemäß extrem geil)
  • Der Eintritt sollte so niedrig wie möglich sein.

Auf diesem Fundament musste der Vorstand aufbauen und die Entscheidung fiel sehr schnell und einstimmig das Konzert quasi sortenrein zu gestalten, das heißt diesmal war „Brett” angesagt. Ich kann schwer mitreden, da ich mit den aktuellen Strömungen nicht vertraut bin. Gottseidank ist der Rest vom Vorstand noch nicht in solch biblischem Alter und so war es möglich das vorliegende, stimmige Konzept aufzubauen. Genau diese Zusammenstellung war so ganz anders als die Jahre zuvor. Kein teurer Hauptact, Bands die im Stil optimal zusammenpassen sollten und gemacht für die Zielgruppe : „The new wave of young and beautiful headbangers” – Also liebes Publikum, das seid Ihr, die Ihr den Laden gerockt habt !!!!!! … und für Euch haben die Bands und der gesamte MPS Alles gegeben – und es hat Spass gemacht. Oder ?!?

 Insofern waren wir aber auch froh zu hören, das zeitgleich in Mahlum bei einer Veranstaltung den Anhänger des Old School Rock ein Zuhause geboten wurde. Wir gehen davon aus, das die Kollegen dort einen ähnlich erfolgreichen Abend verbuchen konnten.

 

In diesem Sinne, wenn die Kassen gezählt und die Kosten verbucht sind, werden wir wissen ob die Rechnung aufgegangen ist – aber eins ist schon jetzt klar: Tragt Euch schon mal den 2ten oder 3ten Samstag im Dezember 2009 ins rote Buch ein, denn dann wird es wieder heißen: 

Rock ‚n’ Rollllllllllllllllll 

PS. Einen detaillierten Konzertbericht mit Fotos, bekommt Ihr auch in Kürze an dieser Stelle. Vorab könnt Ihr ja schon mal bei Sylb klicken (Link rechts). Dort gibt es schon mal ein paar Statements.

14
Dez
08

Auferstanden aus Ruinen – Der Christmas ist zurück

Volle Kanne, Volles Haus.

Die Bude war voll und alle Beteiligten haben wirklich Alles gegeben. Danke an die Bands, es war ein toller Abend mit Euch und noch mehr Dank an die vielen, vielen Gäste, die wir im Namen des MPS begrüßen durften. Die  tolle Stimmung können wir mit den Fotos belegen, die demnächst hier zu finden sein werden. Jetzt erstmal eine kleine Impression vom Gig der wieder mal excellent aufspielenden “Exit Inside”.

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Sorry, das Bild ist noch nicht bearbeitet, aber es ist ja auch schon spät. Ich bin gerade zurückgekommen und mir fallen die Augen zzzzzzzzh…….